CEREC ist ein computergestütztes Verfahren, mit dem Zahnersatz wie Kronen, Inlays oder Teilkronen aus Vollkeramik hergestellt werden können. Die Behandlung ist präzise, ästhetisch und erfolgt digital – vom Scan bis zur fertigen Versorgung. In der Praxis von Dr. Gottschlich in München beraten wir Sie gern zu den Möglichkeiten und klären, ob das Verfahren für Ihre Situation geeignet ist.

CEREC Gerät für Zahnersatz in der Praxis von Dr. Gottschlich in München Maxvorstadt

Für Patienten, die Wert auf hochwertige Versorgungen aus Vollkeramik legen, die digitale Präzision schätzen und möglichst effizient behandelt werden möchten. Auch bei Würgereiz oder Unbehagen bei klassischen Abdrücken kann die Methode eine gute Alternative sein.

Je nach Defektgröße, Zahnhartsubstanz und Belastung kommen verschiedene Versorgungen infrage. CEREC eignet sich für:

Inlays

Kleine bis mittelgroße Defekte im Zahn – etwa nach Karies – können mit einem Inlay gefüllt werden. Es wird passgenau in den Zahn eingesetzt und stabilisiert die verbliebene Zahnhartsubstanz. Die Zahnerhaltung steht im Vordergrund.

3D-Grafik: beschädigter Backenzahn – Versorgung mit Inlay.

Teilkrone / Onlay

Bei größeren Defekten, die noch nicht den gesamten Zahn betreffen, kann eine Teilkrone sinnvoll sein. Sie deckt auch Zahnhöcker ab und schützt den Zahn vor weiterer Belastung. Voraussetzung ist ausreichend gesunde Zahnsubstanz.

Grafik einer Teilkrone bzw. Onlays.

Zahnkrone

Wenn ein Zahn stark geschädigt ist – etwa durch großflächige Karies, Fraktur oder nach einer Wurzelbehandlung – wird er oft mit einer Krone versorgt. Sie umfasst den gesamten Zahn und gibt ihm Stabilität. Besonders bei Backenzähnen ist das eine häufige Versorgung.

Grafik einer Zahnkrone

Zahnbrücke

Kleinere Zahnlücken können mit einer keramischen Brücke geschlossen werden. Nicht jeder Fall ist dafür geeignet. Die Pfeilerzähne müssen stabil sein, die Lücke darf nicht zu groß sein. Bei größeren Lücken ist ein Implantat oft die bessere Lösung.

Grafik einer Zahnbrücke

Wann welche Versorgung?

Die Entscheidung hängt vom Befund ab. Ist nur ein kleiner Teil des Zahns betroffen, reicht oft ein Inlay. Bei größerer Schädigung wird eine Teilkrone oder Krone nötig. Wir klären im Beratungsgespräch, welche Versorgung in Ihrer Situation sinnvoll ist.

Versorgung Defektgröße Beschreibung
Inlay Klein bis mittelgroß Füllt einen Defekt im Zahn aus, wenn noch ausreichend gesunde Zahnhartsubstanz vorhanden ist. Zahnerhaltung steht im Vordergrund.
Teilkrone / Onlay Mittelgroß bis groß Deckt auch Zahnhöcker ab, schützt den Zahn vor weiterer Belastung. Sinnvoll, wenn ein Inlay nicht mehr ausreicht, aber noch genug Substanz erhalten ist.
Krone Groß, stark geschädigt Umfasst den gesamten Zahn, gibt Stabilität und Schutz. Wird nötig, wenn große Teile des Zahns fehlen oder nach Wurzelbehandlung.

Die CEREC Behandlung läuft digital ab – von der Aufnahme bis zur fertigen Restauration. Damit ist die Behandlung für Patienten komfortabel und rasche durchgeführt.

Statt eines klassischen Abdrucks mit Abdruckmasse wird beim CEREC Verfahren der Zahn mit einem Intraoralscanner (z. B. CEREC Primescan) aufgenommen. Das Ergebnis ist eine präzise 3D-Aufnahme, die als Grundlage für die Planung dient. Für Patienten mit Würgereiz ist das deutlich angenehmer.

Die Versorgung wird am Computer geplant. Form, Passform und Kontakt zu Nachbarzähnen werden individuell angepasst. Das Ergebnis lässt sich vorab am Bildschirm sehen.

Die fertige Planung wird an eine Fräseinheit übermittelt, die die Restauration aus einem Vollkeramikblock fräst. Das Material ist zahnfarben und langlebig. In vielen Praxen erfolgt die Herstellung direkt vor Ort – in kürzester Zeit.

Die fertige Krone, das Inlay oder die Teilkrone wird anprobiert, angepasst und fest eingesetzt. Der Biss wird kontrolliert, um sicherzustellen, dass die Versorgung gut sitzt und nicht stört. In der Regel ist kein Provisorium nötig.

 
Wie lange dauert die Behandlung?

Das hängt vom Einzelfall ab. Oft ist die Versorgung in einer Sitzung fertig – vom Scan bis zum Einsetzen. Bei komplexeren Fällen, etwa Brücken oder mehreren Zähnen, können jedoch mehrere Termine nötig sein.

Dr. Andreas Gottschlich
Dr. Barbara Wieser

Die Haltbarkeit von Zahnersatz ist individuell. Sie hängt von mehreren Faktoren ab – manche davon können Patienten beeinflussen, andere nicht.

  • Mundhygiene: Regelmäßiges Putzen, Zahnseide, Interdentalbürsten verlängern die Lebensdauer. Entzündungen am Zahnfleisch oder Karies an Rändern können die Versorgung gefährden.
  • Prophylaxe: Professionelle Zahnreinigung entfernt Beläge, die zu Problemen führen können.
  • Knirschen, Pressen: Starke Belastung kann Material und Zahn schädigen. Eine Aufbissschiene kann sinnvoll sein.
  • Zahnhartsubstanz: Ist der Zahn unter der Versorgung gesund und stabil, hält die Restauration länger.
  • Bissverhältnisse: Ungünstige Belastung oder Fehlkontakte können die Haltbarkeit beeinträchtigen.
  • Material: Vollkeramik ist langlebig und gut verträglich – aber nicht unzerstörbar.

Was Sie tun können:
Gute Pflege, regelmäßige Kontrollen beim Zahnarzt, Prophylaxe wahrnehmen, bei Knirschen eine Schiene tragen. Das sind die wichtigsten Maßnahmen, um Zahnersatz lange zu erhalten.

Herausnehmbare Zahnprothesen lassen sich in der Regel einfach reinigen und kommen zum Einsatz, wenn eine festsitzende Versorgung nicht infrage kommt.

Die Kosten für Zahnersatz mit CEREC variieren je nach Art der Versorgung, Befund und Aufwand. Eine pauschale Preisangabe ist nicht möglich, weil jeder Fall individuell ist.

  • Art der Versorgung: Ein Inlay ist in der Regel günstiger als eine Krone. Eine Brücke ist aufwendiger als eine Einzelversorgung.
  • Defektgröße und Zahnposition: Ein Backenzahn mit großem Defekt erfordert mehr Material und Aufwand als ein kleines Inlay im Seitenzahnbereich.
  • Material: Vollkeramik ist hochwertiger und ästhetischer als einfache Füllungen, aber auch teurer.
  • Komplexität: Manche Fälle erfordern zusätzliche Schritte – etwa Aufbauten, Stiftversorgungen oder mehrere Anpassungen.
  • Kassenleistung vs. Eigenanteil: Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt bei medizinisch notwendigem Zahnersatz einen Festzuschuss – orientiert an der Regelversorgung. Die Differenz zu einer hochwertigen Versorgung mit CEREC ist Eigenanteil.

Transparenz & Heil- und Kostenplan:
Nach der Untersuchung erstellen wir einen Heil- und Kostenplan. Darin sind Befund, geplante Versorgung und Kosten aufgeführt – aufgeteilt in Kassenanteil und Eigenanteil. So wissen Sie vor Behandlungsbeginn, was auf Sie zukommt. Fragen zu Kosten oder Alternativen klären wir im persönlichen Gespräch.

Wie bei jedem Verfahren gibt es Vorteile und Grenzen. Eine ehrliche Einschätzung hilft Ihnen bei der Entscheidung.

  • Digitale Präzision: Der 3D-Scan liefert genaue Daten, die Planung erfolgt am Computer. Das erhöht die Passgenauigkeit.
  • Ästhetik: Vollkeramik ist zahnfarben, lichtdurchlässig und kaum vom natürlichen Zahn zu unterscheiden.
  • Kein klassischer Abdruck: Angenehmer für Patienten mit Würgereiz oder Unbehagen bei Abdruckmasse.
  • Oft weniger Termine: In vielen Fällen kann die Versorgung in einer Sitzung fertig sein – kein Provisorium, kein Nachtermin.
  • Zahnerhaltung: Moderne Methoden ermöglichen substanzschonendes Arbeiten.
  • Nicht jeder Fall geeignet: Bei sehr großen Lücken, ungünstigen Bissverhältnissen oder stark geschädigten Zähnen kann eine andere Methode besser sein.
  • Individuelle Randbedingungen: Zahnhartsubstanz, Parodontium, Knirschen – nicht jede Situation ist ideal für digitale Versorgungen.
  • Kosten: Vollkeramikversorgungen sind hochwertiger, aber oft teurer als Standardversorgungen. Der Eigenanteil kann höher ausfallen.

Teleskopprothesen kombinieren festen und herausnehmbaren Zahnersatz. Sie bestehen aus einer Primärkrone, die auf dem Zahn befestigt wird, und einer Sekundärkrone, die die Prothese hält. Diese Lösung bietet hohe Stabilität und Tragekomfort.

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Die Kosten hängen von Befund, Material und Aufwand ab. Nach der Untersuchung erhalten Sie einen Heil- und Kostenplan mit genauer Aufstellung. Die Krankenkasse übernimmt einen Festzuschuss, der Rest ist Eigenanteil. Genaue Zahlen besprechen wir im persönlichen Gespräch.

Die gesetzliche Krankenkasse zahlt bei medizinisch notwendigem Zahnersatz einen Festzuschuss – orientiert an der Regelversorgung. Ob und in welcher Höhe die Kosten gedeckt sind, hängt vom Einzelfall ab. Den Eigenanteil klären wir im Beratungstermin.

Die Haltbarkeit ist individuell und hängt von Pflege, Biss, Zahnhartsubstanz und Knirschen ab. Bei guter Mundhygiene, regelmäßiger Prophylaxe und Kontrolle können Kronen viele Jahre halten – manche über zehn Jahre oder länger.

Das Verfahren ist nicht für jeden Fall geeignet – etwa bei sehr großen Defekten oder ungünstigen anatomischen Verhältnissen kann eine andere Methode sinnvoller sein. Die Kosten können höher sein als bei Standardversorgungen. Eine individuelle Beratung klärt, ob die Methode für Sie passt.

Ja, kleinere Brücken sind möglich – allerdings nicht in jedem Fall. Die Indikation hängt von Lückengröße, Pfeilerzähnen und Bisssituation ab. Bei größeren Lücken kann ein Implantat die bessere Lösung sein.

Die Behandlung selbst ist in der Regel schmerzfrei. Vor dem Beschleifen des Zahns wird lokal betäubt, falls nötig. Leichte Empfindlichkeit nach dem Einsetzen kann vorkommen, klingt aber meist schnell ab.

Die Praxis Dr. Gottschlich in München bietet digitalen Zahnersatz mit CEREC an. Sie können telefonisch oder online einen Beratungstermin vereinbaren.

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Unsere Zahnarztpraxis befindet sich in zentraler Lage in der Maxvorstadt und bietet eine perfekte Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel der Münchner Innenstadt.

  • U1 Stiglmaierplatz direkt vor der Praxistür
  • Tram 20/21
  • Taxistand gegenüber
  • Gute Busanbindung

Praxis für Zahnheilkunde
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